Architecture Suisse

Schulanlage "Frenke"

Typologie
AX2
Ort
4410 Liestal, BL
Architekturbüro
Andreas Rüegg, J. D. Geier, Otto & Partner, Peter Müller, R. G. Otto
Bauingenieubüro
H. Burri, H. Jobst, Tschumi & Lüthi
Ausführung
1971 — 1975

Der Text der Artikel wird automatisch generiert und kann vereinzelt vom Original abweichen. Richten Sie sich bitte grundsätzlich an das Original-Pdf.

Peter Müller, Architekt ; Andreas Ruegg, Architekt SIA ; J. D. Geier, Architekt SIA Schultrakt : H. Burri, Liestal ; Sporthalle : Tschumi & Lüthi, Liestal ; Zivilschutz : H. Jobst, Liestal

Wettbewerb 1970, I. Preis Herbst 1971 Frühjahr 1975 Neues Quartier « Frenkenbündten » 2 Mädchenhandarbeit mit Materialraum 2 Knabenhandarbeit mit Materialräumen, Werkraum 3 Musikzimmer Bibliothek Lehrerzimmer mit Apparate­ raum und Garderoben Besprechungszimmer Sammlungszimmer Bibliothek 2 Schulmaterial räume 2 Luftschutzgruppen Unterstation

Sporthalle Realschule Primarschule Abwartwohnung Parkplatz Eingangshof Pausenplatz Realschule Pausenplatz Primarschule Spielwiese Hartplätze

Realschule 20 Normalklassen 2 Zeichnen und Sammlung Geographie und Sammlung Biologie und Sammlung Physik/Chemie und Sammlung Experimentierraum und Sammlung Sprachlabor 2 Mädchenhandarbeitsräume und Materialraum 1 Werkraum mit Materialraum Schulküche mit Nebenräumen Essen Hauswirtschaft 3 Musikräume Bibliothek Rektorat Sekretariat Apparateraum Lehrerzimmer mit Garderobe

Arzt- und Besprechungs­ zimmer Eingangshalle für Ausstellungen usw. Aula mit Magazin und beweglicher Bühne Aufenthaltsraum 2 Schutzraumgruppen Heiz- und Apparateraum Ventilationen Tankanlage Sporthalle unterteilbar in 3 Turnhallen 5 Geräteräume 2 Turnhallen Foyer 5 Garderobeneinheiten Zuschauerrampen für zirka 1000 Personen Sanitätszimmer Gewichtraum Unterstation Velokeller Aussengeräteraum Abwarthaus mit 2 ViereinhalbZimmerwohnungen Garagen und Geräteraum Aussenanlagen Spielwiese 45 X 90 m 3 Hartturnplätze 40 X 26 m 100 m-Laufbahn Sprung- und Wurfanlagen Kleingeräteplatz 40 Parkplätze 2 Pausenplätze und Eingangshof Zivilschutz Sanitätshilfsstelle

Normalklasse Hauswirtschaft Aula Foyer Werkraum Musikraum Schutzraum Turnhalle Garderobe Sanitärkern Velokeller

Normalklasse Lehrerzimmer Rektorat (Besprechungen) Bibliothek Werkraum Sanitärkern Eingangshalle Foyer Turnhalle Geräte

Normalklasse Bibliothek Spezialklasse Naturwissenschaft Sanitärkern Ausstellung Luftraum - Sporthalle Zuschauerrampen

Besondere Probleme Die knapp bemessene Bauland­ parzelle und das grosse und anspruchsvolle Raum­ programm führte zu einer sehr konzentrierten und ökono­ mischen Anlage. Um den inten­ siven Bahnlärm zu vermeiden, wurden die Klassen entweder durch die Sporthalle abgeschirmt oder von der Lärm­ quelle abgewendet. Um eine Massierung von Schülern zu vermeiden, wurde speziellen Wert auf ein geschicktes Erschliessungssystem und optisch wie geländemässig getrennte Pausenplätze gelegt. Die Sporthalle, welche mit Faltwänden in drei Turnhallen unterteilt werden kann, wurde optimal für die verschie­ densten Anlässe ausgerüstet. (Foyer mit Buffetanschluss, gute Akustik, strapazierfähiger Boden.) Die grosse Schulanlage fügt sich mit ihren dunkel­ braunen Metallfassaden und ockerfarbenen Waschbeton­ fassaden diskret in die Umgebung ein.

Konstruktion Schultrakt Skelettbau ; Wände, Decken, Stützen und Sanitärkern in Eisenbeton ; Aussenwände Holzmetall ; Fenster­ elemente einbrennlackiert und vorfabrizierte Waschbetonplatten (Stirnwände), Innenwände in Kalksand­ stein verputzt, Kunststoffoliendach, Normalklassen mit Nadelfilzböden, übrige Klassen mit PVC-Böden, in den Hallen und Gängen Terrazzo, Aula mit abgehängter Holzdecke, Spezialklassen mit Schallschluck­ decken, restliche Räume Abrieb. Sporthalle Untergeschosse und Tribünen in Eisenbeton, Sporthalle Eisentragkonstruktion. Aussenwände Ganzmetallfenster­ elemente einbrennlackiert und vor­ fabrizierte Waschbetonplatten. Innenwände teilweise Beton und Kalk­ sandstein verputzt. Dacheindeckung mit Leichtbauplatten und Kunststoffolie. Turnhallen mit PVC-Böden und Perfectadecken. Sporthalle mit schallschluckender Metalldecke und gegossenen Kunst­ stoffböden ; mobile Trennwände. Bibliographie AS 22 / Juni 1976 Bauen in Stahl Nr. 20 (der Schweiz. Zentralstelle für Stahlbau (Sporthalle)

Detail der Dachkonstruktion Schnitt in Querrichtung 1:70 1 Axen der Fachwerkbinder 2 Pfetten 3 Tragkonstruktion der Unterdecke 4 Fassadenstützen 5 Vorfabrizierte Elemente, 17 cm, Kunststoffolie und Kiesbelag 6 Metall-Sandwichplatten 7 Metallelemente 8 Deckenleuchten 9 Faltwand 10 Sonnenstore 11 Rampenstufen 12 Stützen in Stahl der Rampen­ konstruktion

Charakteristiken 25 200 m: Realschule 14 800 m: Primarschule 31 000 m: Sporthalle 1 200 m: Abwart Velokeller 3 700 m: und Energiekanal 8 000 m: Zivilschutzanlage Totale Anlagekosten Fr. 24 000 000.— (inkl. Zivilschutz) Realschule pro m3 Fr. 249.— Primarschule pro m3 Fr. 278 — Fr. 206.— Sporthalle pro m3 Abwarthaus pro m3 Fr. 320.— Fr. 121.— Velokeller pro m3 Zivilschutz­ Fr. 272.— anlage pro m3