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Der Eternit-Preis

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1.1 Im Jahre 1987 stiftete die Firma Eternit AG einen Architekturpreis, der alle zwei Jahre in Form eines Wettbewerbs unter den Architekturstudenten der ETH Lausanne und Zürich ausgeschrieben wird. Der Jury steht ein Betrag von Fr. 30 000.— zur Vergabe zur Verfügung. 1.2 Teilnehmen können an dem Wettbewerb Studenten des Fachbereiches Architektur der ETH Lausanne und Zürich, die das vierte Semester abgeschlossen haben, sowie diplomierte Architekten, die ihr Diplom längstens ein Jahr vor Beginn des Wettbewerbs erworben haben. Gruppenarbeiten sind nicht zugelassen.

1.3 Der erste Preis besteht aus einem Stipendium für ein Nachdiplomstudium an einer ausländischen Hochschule. Während dieser Zeit werden die Studien- und Aufenthaltskosten bezahlt. Ausserdem gibt es 3 oder 4 weitere Preise, die mit einem Geldbetrag dotiert sind. Wenn die Ergebnisse nach Ansicht der Jury nicht zufriedenstellend ausfallen, kann das Preisgeld verringert und der Restbetrag dem Etat des nächsten Wettbewerbs zugeschlagen werden. Die Organisation des Ausland-Studiums des Stipendiaten übernimmt der «Austauschdienst» der ETHZ. Der Studienort wird zwischen Jury und dem Stipendiaten einvernehmlich festgelegt. 1.4 Der aus der Professorenkonferenz des Fachbereiches Architektur der ETH Zürich ausgewählten Jury des Jahres 1989 gehören an: Professor Vincent Mangeat, ETHZ Professor Jean-Marc Lamunière, ETH Dipl. Ing. Nikolaus Wilczek, Eternit AG

2. Das Thema Das Projekt Ein breiter, ruhiger Strom wird von einer hohen Steilküste gesäumt, in die er sich in hunderten von Jahren eingegraben hat. Darüber befindet sich eine Ebene, worauf eine Stadt erbaut worden ist. Das Steilufer ist direkt nach Süden ausgerichtet. Die Aufgabe besteht nun darin, am Ufer dieses Flusses ein Bad mit Zugang von oben zu bauen. Die Anlage, die für 320 Badende vorgesehen ist, soll zwei im Fluss selbst gelegene Becken umfassen : ein Schwimmbecken und eines für Springer. Vervollständigt wird die Anlage durch Kabinen, eine Imbissstube, ein Solarium und weitere Einrichtungen. Von 138 Einschreibungen (97 aus Zürich und 41 aus Lausanne) sind 37 Projekte zurückgegeben worden. Die Jury hat am 5. und 6. Oktober des letzten Jahres im EPFZ getagt. Sie hat folgende Preise zuerkannt: 1. Preis 16 000 Fr., Georg Suter, Basel; 2. Preis 8000 Fr., Mireille Adam, Lausanne; 3. Preis jeweils 2000 Fr., Manuel Scholl, Pfaffhausen; Biaise Sahy, La Conversion ; Yves-Jacques Vuarambon, Carouge.