Im Engadiner Dorf Susch wurde ein Gebäudekomplex bestehend aus Industriegebäuden einer ehemaligen Bierbrauerei und zwei mittelalterlichen Bauernhäusern in einen zusammenhängenden Museumskomplex für zeitgenössische Kunst umgebaut. Die neuen, unterirdischen Ausstellungshallen stehen dem historischen Bestand kontrastreich gegenüber. Diese wurden unterirdisch in den Berg gegraben, nach aussen treten sie lediglich als eine Veränderung …
as Dreifamilienhaus wurde 1970 durch den Architekten Luigi Ferrari gebaut. Die Parzelle ist Teil einer langen Abfolge von Mehrfamilienhäusern entlang der Uferpromenade des Vierwaldstättersees respektive des Küssnachterbeckens auf der Süd-Ost Seite und der Luzernerstrasse auf der Nord-West Seite. Die Parzelle ist zum See hin sehr schmal. Die Idee bestand darin, …
m Ursprung stand das 1875 gegründete Kunstgewerbemuseum der Stadt Zürich. 1933 wurde der Neubau im Kreis 5 nach den Plänen der Architekten Adolf Steger und Karl Egender fertiggestellt und bezogen. Die kontinuierliche Nutzung als Museum und Kunstgewerbeschule verhinderte allerdings bauliche Veränderungen nicht. In die doppelgeschossige Halle wurde ein Zwischenboden eingezogen …
ie Casa Sciaredo wird 1932 von Georgette Tentori-Klein entworfen und zusammen mit Ehemann Luigi Tentori gebaut, in Barbengo, dem Dorfkern und dem elterlichen Palazzo Triulzi vorgelagert, einsam, abgeschieden auf einem Hügel. Erstes Wohnhaus der Moderne im Tessin, fügt es sich künstlerisch und formal in die mitteleuropäische Entwicklung der 1920er Jahre …
Das Objekt liegt im Obstbergquartier, das zwischen 1890 und 1914 nahezu vollflächig überbaut wurde in Form eines orthogonalen Rasters mit meist 2 – 3 geschossigen Bauten in einheitlicher Gestaltung. Das Gebäude Haspelgasse 26 wurde 1957 zusammen mit dem Gebäude Haspelgasse 24 und einer Tiefgarage auf einer der letzten, grossen freien …
Die Restauration eines Baudenkmals Als Sitz der Kantonsregierung hat das Schloss St. Maire seit seiner Erbauung Ende des 16. Jahrhunderts stets die Instanzen der regionalen Herrschaft beherbergt: so die Fürstbischöfe bis zur Reform im Jahre 1536, darauf die bernischen Statthalter (baillis) und schliesslich die Waadtländer Räte ab dem Jahre 1798. …
Die Aufgabe bestand darin, für die einzigartige Leuchtenlandschaft, welche der dänische Designer Verner Panton (1926-1998) für sein eigenes Haus entwickelt hatte und die dreissig Jahre eingelagert gewesen war, einen Ort zu schaffen. Man wählte hierzu die Weinstube, einen Raum des KunsthalleRestaurants im Erdgeschoss. Dieser Raum wird sowohl vom Restaurant als …
Ein denkmalgeschütztes Gerichtsgebäude des Architekten Albert Brenner (ein Schüler von Gustav Gull) von 1906 wurde umgebaut und erweitert. Die neu geschaffene Dualität von Objekt und Ensemble ordnet den Ort neu und schafft einen direkten Dialog zwischen Bestand und Neubau. Das Haus-förmige Volumen der Erweiterung etabliert konsequent geometrische, räumliche und konstruktive …
Das Schlössli in Aarau ist bekannt als Turm aus dem Mittelalter und Adresse des Stadtmuseums. Weder war das Haus vor seiner Erweiterung funktional und räumlich den Anforderungen gewachsen, die sich dem Museumsbau nach heutigen Massstäben in der Museumslandschaft stellen, noch war die Ausstellung selbst auf dem neusten Stand der Möglichkeiten …
Bauherrschaft Maître de l’ouvrage Kanton Appenzell Innerrhoden, Bau- und Umweltdepartement, Gaiserstrasse 8, 9050 Appenzell, Tel. +41 71 788 93 41 Architekturbüro Bureau d’architecture Bob Gysin Partner, BGP Architekten ETH SIA BSA, Ausstellungsstrasse 24, 8021 Zürich, bgp.ch, info@bgp.ch Mitarbeitende des Architekturbüro Collaborateurs / trices du bureau d’architecture Marco Giuliani, Rudolf Trachsel, …