Architecture Suisse

Wohnhäuser Seepark

Typologie
AI6
Ort
8640 Hurden, SZ
Architekturbüro
GAP Architekten, Glaus. Alleman und Partner
Bauingenieubüro
Ruprecht von Osterwalder
Projekt
1970 — 1970
Ausführung
1972 — 1974

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Einfamilienhäuser 3 ’A-Zimmerwohnungen 10 6 -Zimmerwohnungen 8 6 'A-Zimmerwohnungen 1 7 -Zimmerwohnungen 1 Heizzentrale Luftschutzräume Unterirdische Einstellgarage Bootshafen für 20 Boote

mit Dachgarten und vom 5 'A-Zimmer-Haus bis zur 7-Zimmer-Villa mit individuellem Innenausbau. Das vom Seeufer zur nördlich gelegenen Dammstrasse leicht ansteigende Terrain mit den unterschiedlichsten Bau­ grundverhältnissen wurde für eine leichte Terrassierung Die Halbinsel Hürden gehört der einzelnen Häusergruppen zur Gemeinde Pfäffikon ausgenutzt, damit für jedes im Kanton Schwyz und ist ein Bestandteil des « Seedammes », Objekt die freie Sicht auf See und dahinter liegendes Alpen­ der als solcher eine Trennung panorama erhalten bleibt. des « oberen » und « unteren Zürichsee » darstellt und gleich­ Die bestehende Uferlandschaft wurde mit besonderer Sorgfalt zeitig die Verbindung zum und in Zusammenarbeit mit Kanton St. Gallen den zuständigen Naturschutz­ (Stadt Rapperswil) ermöglicht. behörden erweitert und teil­ Auf einer nach Süden direkt weise neu gestaltet mit dem am Seeufer (Oberer Zürichsee) Zweck, den alten Baum­ gelegenen Parzelle dieser bestand und die reiche Ufer­ Halbinsel sind 33 Einfamilien­ vegetation als Gesamtes häuser projektiert, wovon in der ersten Bauetappe 20 Häuser dem Bewohner als Parkland­ schaft zu erhalten. gebaut wurden. Einfamilienhäuser verschiedener Der für die Anwohner neu erstellte Bootshafen wurde im Grössen mit eigenem Garten in kleinen und grossen Gruppen südöstlichen Teil des Areals hinter einer natürlichen Land­ zusammengebaut, im Grundriss zunge gegen den offenen See von nur erdgeschossigem geschützt errichtet. Haustyp bis dreigeschossigem

Die Erschliessung der Bauten erfolgt über eine Privatstrasse, die entweder zur Unterniveau­ garage führt oder im weiteren Verlauf auf dem Dorfplatz mit Brunnen endet. Von da aus sind sämtliche Häuser mit Fuss- oder Fahrwegen verschiedener Breiten erschlossen.

Kubikinhalte Häuser Öltankräume Heizung Garage Autoabstellplatz Luftschutzräume Containerraum, Briefkastengruppe Total Kubikinhalt

Konstruktion - Ausbau Die Rohbaukonstruktion wurde im Keller in Eisenbeton auf Normal- oder Pfahlfundation (10 Häuser), in den Wohngeschossen Isolier­ backstein-Mauerwerk, die Häuser­ trennwände als ZweischalenMauerwerk, die Geschossdecken in Beton mit entsprechendem Trittschall und die Dachaufbauten, Dachkränze und Baikone in Sichtbeton ausgeführt. Sämtliche Fensterfronten Holz­ elemente mit Isolierverglasung ver­ schieden farbig gestrichen. Die Energieversorgung der Häuser erfolgt über eine Zentrale und kann in jedem Haus nach Bedarf gesteuert werden. Die speziellen Wünsche des einzelnen Bauherrn wurden beim Innenausbau weitgehend berücksichtigt und der Privatbereich jedes Einzelnen wurde entweder durch südseitig gelegene, mittels dichter Bepflanzung (keine Zäune) gegen den Nachbar getrennte Sitzplätze, Atrien, Höfe inner­ halb gestalteter Umfassungsmauern oder Dachgärten gewahrt. Bibliographie AS Schweizer Architektur Nr. 37/ Juni 1979