Architecture Suisse

Altersheim Weyergut

Typologie(s)
AV3
Emplacement
3084 Wabern, BE
Bureau d'architecture
Hertig & Partner
Bureau d'ingénieurs
Rothèletz & Lienhard AG.
Conception
1972
Réalisation
1973 — 1975

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Aufgabe Auf dem nach Norden abfallenden Terrain wollte die Bauherrschaft (Diakonissenhaus Bethanien, Zürich) ein Altersheim errichten, das in Raumprogramm, Aus­ gestaltung und Betriebsführung mustergültig sein kann. Architekt und Bauherr waren einig im Bestreben, der Achtung vor der Persönlichkeit des betagten Menschen volle Auf­ merksamkeit zu geben. Die Bauhöhen waren durch Verpflichtungen gegenüber dem Landverkäufer beschränkt. Projekt Aus einer Varianten reihe wurde die ausgeführte Lösung gewählt, weil sie trotz relativ starker Auflösung des Kubus noch eine statisch und installations­ technisch wirtschaftliche Kon­ struktion erlaubte. Sämtliche Zimmer sind gegen den südlichen Halbkreis orientiert. Die Diagonalstellung der Bauten im Gelände ergibt abwechslungsreiche Aussenräume.

Umbauter Raum 23 530 m3 Anlagekosten inkl. Landerwerb Fr. 12 650 000.— Gebäudekosten pro m3 Fr. 346.— Gebäudekosten und Betriebs­ einrichtungen pro m3 Fr. 364.— Bettenzahl : — Pensionäre 80 — Personal 10 Wohnungen 4 Vi Zimmer 2

Pensionärzimmer WC / Lavabo Gruppenräume Putzräume Lifte Duschen Abstellräume WC Treppenhaus Eingangshalle Telefon Fernsehraum Essraum Personal Wohnung Hausverwalter Grosser Saal Teeküche Eingang Sitzungszimmer WC Abstellraum

Personalzimmer WC / Lavabo Gruppenraum Bad/Dusche Putzraum Näherei / Wäscherei Schrankraum Pflegezimmer Lagerräume Garderoben Lift zur Küche Badmeister WC Trockenraum Garderoben Zentralbad Luftschutzräume Lifte Wohnung Hauswart Materialraum Werkräume Verfügbarer Raum

Lifte Liftmaschine Wasch- und Glätteraum Werkstatt Verfügbarer Raum Krankenmobiliar Elektro Installationen Treppenhaus Waschplatz Containerraum Verteilung Heizung Lüftung

Besonderes Die Pensionärzimmer sind in Wohngruppen von 6 bis 10 Zim­ mern zusammengefasst, welche die nötigen Nebenräume und einen Gruppenraum mit Kochgelegenheit erhalten. Die Wohngruppen sind farblich mit Namen und einem ent­ sprechenden Piktogramm gekennzeichnet. Das Hallenbad mit einer Wasser­ fläche von 60 m2 wird normal mit einer Wassertemperatur von 28° bis 30o c betrieben und kann auf 35° C aufgeheizt werden. Es steht auch Besuchern offen. Ausserdem besteht eine zentrale Badeanlage mit Wannen, in der unter Betreuung gebadet wird. Der Mehrzwecksaal dient der Geselligkeit, dem Kontakt mit der Aussenwelt und wird zugleich als Gottesdienstraum benützt.

In der Gartenanlage wurde ein Gérlcours, eine Fitnessbahn für Betagte, eingebaut. Optisch an das Hallenbad angegliedert ist der Gymnastik­ raum. Jeder Zimmerschlüssel öffnet auch den Hauseingang, das persönliche Kühlfach, den zugeteilten Schrank im zentralen Abstellraum. Jeder Pensionär hat zudem seinen eigenen Brief­ kasten und ein Abteil im Schuh- und Putzraum.

Pensionärzimmer WC / Lavabo Schwesternzimmer Gruppenräume Putzräume Lifte Duschen Abstellräume WC Treppenhaus Ventilation

Aussenwände zweischalig, aussen Sichtbeton, zum Teil mit Diagonalschalung, 5 cm Glasfaser­ platten, innere Schale in Backstein, Balkonbrüstung in Waschbeton, vorfabriziert, Fenster in Sipo-Mahagoni massiv (Attikageschoss Holz-Metall). Allgemeine Räume und Verkehrs­ flächen : Holzdecken Tanne, weiss lasiert, Bodenbelag aus Manganklinker 6/25 cm, in den Gängen Nadelfilz mit Rippenvlies. Aussenbeläge mit Beton-Blocksteinen. Grundrissraster 320/320 cm. Alle Einzelzimmer mit WC und Lavabo. Hallenbad mit Ozon-Entkeimung.