Architecture Suisse

Wissenschaftliches Institut der Zementfabrik

Typologie
AX8
Ort
5113 Holderbank AG, AG
Architekturbüro
Otto Glaus
Bauingenieubüro
Huber & Bracher
Projekt
1966 — 1966
Ausführung
1970 — 1970

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Bürogebäude : frei unterteilbar für Klein- und Grossraumbüros. Verschiedene Sitzungszimmer sowie grosser Démonstrations- und Vortragssaal. Archive und Lager­ räume, sowie die üblichen Nebenräume. Werkstattgebäude : Maschinenhalle, Labors, Versuchshalle für Zementuntersuchungen, sowie die üblichen Nebenräume.

Preis pro m3 : Fr. 187.50 Geländeoberfläche : 10 000 m2 Bebaute Fläche : Bruttofläche : 4780 m2 Nutzfläche : (Büros und Werkstätten) : 1980 m2 (Lager und Archive) : 800 m2 (Luftschutz und Kriegsfeuerwehr) : 600 m2 (Eingangshalle und Erschliessung) : 1400 m2 Vorfabrizierung in Skelett­ bauweise. Situation : die Neubauten stehen südlich der bestehenden Altbauten auf der sogenannten Langmatt. Sie gliedern sich in einen Büroneubau, WerkstattLaborgebäude sowie den Ver­ bindungsgang, welcher die Neuund die Altbauten verbindet. Durch diese Plazierung der Gebäude konnten zwei schöne Freiflächen (Hofcharakter) erzielt werden, und die Altbauten in die Gesamtkonzeption ein­ beziehen. Der Hauptzugang zur TSH wird durch die Beton­ plastik sowie die Blumentröge belebt und der Besucher wird dadurch zum Haupteingang geführt.

Konstruktion Für die Rohbau-Konstruktion wurde Eisenbeton und Mauerwerk gewählt, um dadurch die Neubauten den bestehenden Gebäuden anzugleichen. Die Untergeschosse wurden in Orts­ beton ausgeführt. Ab Erdgeschoss­ boden beginnt die absolute Vorfabrizierung in Skelettbauweise. Das heisst aus Stützen und Unterzügen als statische Elemente, Decken aus Rippenplatten, welche ihrerseits auf den Unterzügen liegen. Zur statischen Versteifung des ganzen wurde auf die Rippenplatten 6 cm Überbeton aufgebracht.

Bei der Realisierung beider Gebäude musste eine spätere Entwicklung, das heisst Vergrösserung der Gebäude ins Auge gefasst werden : a) es können beide Gebäude in süd­ licher Richtung verlängert werden, da die Aussenwandelemente demontierbar sind und nach erfolg­ ter Vergrösserung wieder ver­ wendet werden können ; b) beim Bürogebäude ist die Kon­ struktion so berechnet, dass um 2 Geschosse aufgestockt werden kann. Bezüglich der Elemente gilt das gleiche wie schon vorher erwähnt.

hend aus ganzen Fensterelementen in Waschbetonplatten (Brüstung, Pfeiler, Sturz) wurde aussen angehängt, um damit sämtlichen Isolationsproblemen aus dem Wege zu gehen.

Holzfenster gestrichen, Gipsplatten mit Tapeten innen, Kunststeinböden sowie in den Büros Nadelfilz-Bodenbeläge.