Architecture Suisse

Haus Dr. M. Signer

Typologie(s)
AI3
Emplacement
8634 Hombrechtikon, ZH
Bureau d'architecture
André M. Studer
Bureau d'ingénieurs
Alexandre Moser
Conception
1974
Réalisation
1976

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André M. Studer, Arch. ETH, SIA, 8044 Gockhausen/ZH, Tel. (01)8210217. Alexander Moser, Zumikon Egli, Gartenbau, Stäfa 1974 1976 Birkenrain, Wiesental

Programm - Wohnhaus für ein Ehepaar mit 2 schulpflichtigen Kindern UG - Eingang, kombiniert mit grossem, abtrennbarem Hobbyraum, Garage, technische Räume, Vorratsraum, WC. EG - multifunktionaler Wohnraum : Aufenthalt, Arbeit, Musik, zentrale Feuerstelle, Erzsteinofen. Essraum, Küche, Arbeitsraum der Hausherrin, Treppe, WC. OG -4 Schlafräume, je 2 auf eine gedeckte Terrasse öffnend, je 2 Galerien bildend auf den Wohnraum, mittels Schwenkläden abschliessend, je 2 einem Bad zugeordnet. Zwei Schlafraume sind überden Wohnzimmer-Schiebefenstern mittels einer schmalen Aussichtspasserelle miteinander verbunden. Vom Treppenpodest Ausgang in den nördlichen Gartenteil. Situation Das Haus steht an einer Hügelkuppe: Blick nach 0 überdas Dorf zum Säntis, nach S zu den Glarneralpen via Rapperswil. Von S bis 0 auf den Zürichsee. Die markanten Höhenunterschiede des Geländes waren für die Umgebungsanlagen bestimmend. Sie wurden derart genutzt, dass bei aller Exponiertheit der Lage genügend Privatraum gewonnen wurde. U.a. wurde mit dem Aushubmaterial - alles Nagelfluh - ein grosser Weiher geschaffen, der als Biotrop ausschliesslich über 4 grosse Dachwasserspeier mit Meteorwasser versorgt wird.

Charakteristik der Lösung Der Bauherr wünschte sich ein maximal durchsonntes Haus. Der Bau bildet im Grundriss ein Quadrat mit vier abschliessenden, statische Funktion übernehmenden Eckpfeilern, dem ein gleich grosses, um 45° verdrehtes offenes Quadrat übergestülpt ist, das Fenster, Baikone, Aussichtsgalerie, Treppenhaus enthalt und dem das Pyramidendach aufgesetz ist. Die vier Eckpfeiler sind derart Uber die Pyramidendachflachen hochgezogen, dass sie für die vier Zimmer im OG jeweils aus der der Orientierung des Zimmers entgegengesetzten Himmelschrichtung Licht einfangen, für ein W-Zimmerz.B. aus dem 0. Ein zentrales, um den Kaminblock angeordnetes Oblicht bringt Sonne- und Mondlicht mitten ins Haus. Der Wohnraum, durch einen grossen, von der Küche aus beheizbaren Erzstein-Backofen leicht vom Essraum abgeteilt, öffnet sich über eine vierteilige, pfostenfrei über Eck schliessende Schiebetürfront auf die Gartenterrasse. Dieser schliesst sich im W das über der Garage liegende Schwimmbecken an, im O über eine Freitreppe der Gartenweiher. Die Küche erlaubt freien Blick auf den Gartenspielplatz. Sie hat einen direkten Zugang zum gedeckten Garten-Essplatz. Zum Essraum öffnet sie sich auf die ganze Breite mittels einer zu Backzwecken mit abklappbaren Arbeitsflächen versehenen Vertikalschiebewand. Es bildet sich so eine Frühstückstheke oder Buffet-Anrichte. Alle elektr. Küchenapparate sind auf Vollauszügen, elektr. angeschlossen in einem Schrank montiert. Der Arbeitsraum der Hausherrin ist nach ihren detaillierten Wünschen ausgebildet und mit grosszügigen, gut belichteten Arbeitsflächen versehen. Das Gleiche gilt für den offen zum Wohnraum hingeordneten Arbeitsraum des Hausherrn mit ausfahrbarem Arbeitstich. Ein gedeckter Abendsitzplatz im Freien schliesst sich ihm an. Die Beleuchtung ist im ganzen Haus vielseitig und differenziert. Der bis unter das Dach reichende Wohnraum ist hauptsächlich von einer mobilen Zentralleuchte belichtet, die das Planetensystem darstellt und verschiedene Konstellationen nachbilden kann.

Materialien Aussenmauerwerkzweischalig mit dazwischen liegender Isolation, Eckpfeiler aussen Sichtbeton. Alles Mauerwerk beidseits weiss verputzt. Holzwerk: Zimmerarbeiten aussen Lärche, innen Tanne. Schreinerarbeiten alles Lärche. Bodenbeläge im Wohnraum, Essraum, in Küche, Arbeitsräumen, Bädern, im Eingang und auf dem untern Treppenlauf in Solothurner Kalkstein. Im gleichen Material ist die Küchentheke und der ovale Esstisch ausgeführt. Vollspannteppich findet sich im ganzen OG und auf dem oberen Treppenlauf, Nadelfilz im Hobbyraum. Heizung : Zentrale Olfeuerung mit Fussbodenheizung im ganzen Haus. Garage- und Gartentor sind ferngesteuert. Interne Gegensprechanlagen. Bibliographie DBZNr. 9/1981 Ideales Heim, März 1980 Eternit Arch. Mai 1981 AS Schweizer Architektur Nr. 51/April 1982