Architecture Suisse

Dorfzentrum Eichi Oberstufenschule

Typologie
AX5
Ort
8172 Niederglatt ZH, ZH
Architekturbüro
Walter Schindler
Bauingenieubüro
Marcel Bona
Ausführung
1978 — 1980

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Dorfzentrum Eichi Oberstufenschule 8172 Niederglatt/ZH Centre Eichi Ecole supérieure 8172 Niederglatt/ZH Architekt Architecte

Bauingenieur Ingénieur civil Elektroingenieur Ingénieur électricité Heizung/Sanitär Chauffage/ Sanitaires Lüftung Ventilation Wettbewerb zweistufig Concours Ausführung Réalisation

Walter Schindler BSA/SIA Weinbergstrasse 74 8006 Zürich Tel. (01)361 21 58 Marcel Bona ETH/SIA Winterthur Elektrizitätswerk Kantons Zürich Peter à Porta Zürich Schindler Haerter AG Zürich

Situation / Situation Die projektierte Schulanlage befindet sich im nördlichsten Teil des Zentrums Eichi. Drei Baukörper, welche in die Zentrumsanlage integriert sind, enthalten die für einen theoretischen Endausbau vorgesehenen Raume. Die Baukörper sind entsprechend den topographischen Verhältnissen und der Grundstücksform gestaffelt und untereinander mit niveaugleichen Zonen verbunden. Realisierte erste Bauetappe / Réalisation première étape Wegen den geologischen Gegebenheiten wurde auf Kellerraume im herkömmlichen Sinne verzichtet. Sie und Garagen wurden demzufolge erdgeschossig angesetzt und durch eine geschickte, bauliche Lösung so gruppiert, dass diese zentral gelegen den neuen, erhöhten Dorfplatz bilden. Dorf- und Rausenplatz liegen auf zwei verschiedenen Niveaus, welche die Zone bilden von wo die Haupteingänge der Schule erreicht werden können. Der dreigeschossige Klassentrakt liegt nord-östlich und enthält 8 Klassen. Im Erdgeschoss oder dem unteren Eingangsgeschoss befinden sich 2 Klassenzimmer sowie das Lehrerzimmer mit Sammlungsraum und Schulmaterialraum. Im 1. Obergeschoss oder dem Eingangsniveau vom Dorfplatz her sind zwei weitere Klassenzimmer untergebracht sowie eine Korridorerweiterung als zentrale Garderobe gestaltet. Im 2. Obergeschoss befinden sich die restlichen vier Klassenzimmer.

Der Spezialtrakt liegt süd-östlich, gegenüber dem Klassentrakt. Auch dieses Gebäude weisen einen Eingang auf der Erdgeschossebene sowie auf dem Dorfplatzniveau auf. Hier ist hervorzuheben, dass die Räume für das Werken direkt an die Luftschutzräume grenzen, welche teilweise als Lagerfläche für die Werkräume verwendet werden können. Durch die Tatsache, dass sich die Werkräume, die Luftschutzräume, die Parkgarage und zugleich die Anlieferung auf dem Erdgeschossniveau befinden, ist die direkte Anlieferung dieser Raumgruppen bestens gewährleistet. Der Mehrzweckraum ist als Bindeglied zwischen dem Klassentrakt und dem Spezialtrakt eingeschoben. Mittels einer

beweglichen Wand kann der Mehrzwecksaal mit der Turnhalle verbunden werden. Somit entsteht ein Saal von ca. 700 m2, d.h. 700 - 850 Sitzplätze. Eine mobile Bühne kann an drei Standorten plaziert werden. Die Garderoben und Duschräume, welche derTurnhalle zugeordnet sind, können ebenfalls bei Anlässen als Theatergarderoben, etc. mitbenutzt werden. Die Turnhalle weist südwestlich eine verglaste Längsfront auf, welche bei einer Angliederung einer zweiten Turnhalle demontiert und wieder verwendet werden kann. Die Belichtung derTurnhalle ist zudem durch zwei Oblichter gewährleistet und auch bei einer Erweiterung sichergestellt. 59.7

Oberstufenschulgemeinde / Ecole supérieure Die architektonischen Details wurden weitgehend durch die Art der Konstruktion und die Wahl der Materialien bestimmt. Das tragende Gerippe der Bauten ist in Beton erstellt worden. Alle Fassadenteile sind verputzt worden und mit einer entsprechenden Farbgebung in Kontrast zu den Fenstern gesetzt worden. Beim Innenausbau wurden einfache und möglichst unterhaltsarme Materialen verwendet. Auf Naturholzausbau wurde mit Ausnahme einiger Decken aus preislichen Gründen verzichtet. Flingegen wurde versucht, mit einer den Funktionen entsprechenden Farbgebung dem Schulhaus eine fröhliche, dem Kinde angepasste Note zu verleihen. Das Projekt der politischen Gemeinde Le projet du centre Der bauliche Anteil der politischen Gemeinde bildet das « Flerz» der Anlage und stellt somit die Ausgangsbasis für die Schulbauten, für die Kirche und andere weitere Bauetappen, seien es Aufgaben der Oeffentlichkeit oder Privater, dar.

Realisierte Gebäude Bâtiments réalisés In der ersten Bauetappe wurden all die technischen Raume geplant, die aus Kostengründen besser nicht etappiert werden und nur schwer erweitert werden könnten. Dadurch wurde auch die Basis für den künftigen Dorfplatz Eichi geschaffen. Luftschutzraume und Fleizzentrale liegen auf der Flöhe der Parkebene, wo 30 Autos abgestellt werden können. Gemeinsam mit den ausseren Parkplatzen gibt es Raum für 70 Autos. Von der Parkebene führen via Schleusen direkte Verbindungen zur Schule, zur Kirche und zu den vier Wohnungen. Vom Niveau des Dorfplatzes aus erreicht man das Treppenhaus, welches die vier Wohnungen erschliesst, die im ersten und zweiten Obergeschoss über dem Dorfplatz liegen (3 Va- und AVa-Zimmerwohnungen). Die beiden Wohnungen pro Geschoss sind so angeordnet, dass diese zusammengefasst werden können. Gemeinsam mit der Gestaltung des Dorfplatzes wurden bei den Aussenanlagen die Fussgängerverbindungen, welche für die 1. Etappe erforderlich sind mitein bezogen und ausgeführt. Auch wurde die Zufahrtsstrasse bis zur Parkebene mit dem 1. Teil des äusseren Parkplatzes erstellt. Anstelle des noch fehlenden süd-östlichen Abschlusses des Dorfplatzes ist eine gärtnerische Gestaltung dieses Gebietes provisorisch erstellt worden. Auch wurde die Aussenbeleuchtung der Fussgangeraxen entlang über den «Dorfplatz» bereits im ersten Abschnitt ausgeführt.

Daten / Caractéristiques Anlagekosten inkl. Umgebung und Mobiliar: Schule Fr. 8 PolitischerTeil Fr. 3 Umbauter Raum pro m3 Schule Fr. Fr. Politischer Teil Kubatur: Schule Politischer Teil

Bibliographie / Bibliographie as Schweizer Architektur / Architecture Suisse Nr. 59. November / Novembre 1983