Architecture Suisse

Jugendgästehaus

Typologie(s)
AV3
Emplacement
6900 Lugano, TI
Bureau d'architecture
Livio Lenzi
Bureau d'ingénieurs
Flli. Medici
Conception
1983
Réalisation
1984

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E' un ostello per la giovane con caratteristiche alberghiere e scopi sociali. Es handelt sich um ein Jugendgästehaus mit Herbergscharakter und sozialen Funktionen. Descrizione / Beschreibung

Die Konstruktion entspricht indessen genauen funktionalen Vorgaben. Das architektonische Konzept mit zentralem Grundriss drückt sich in der Volumetrie a/s zwei ineinandergeschobene Hüllen aus, die zwischen dem vierten und fünften Geschoss durch eine trichterförmige Ausweitung der Fassadenwand miteinander verbunden werden. Der erste Kubus im Innern enthält die Gemeinschaftsräume des Erdgeschosses sowie Zimmer und bleibt bis zum Oberlicht hinauf lesbar; der zweite, äussere Teil, in dem die Wohnungen und der Speisesaal untergebracht sind, wird durch die Lisenen und Wände in Beton bis auf den Boden übertragen. Die zentrale Betonwände der Längsfassaden definieren die Achse der Durchdringung und die vertikale Erschliessung. Die beiden serlionischen Säulen des Eingangs auf der Seite des Corso Elvezia ermöglichen nicht nur die Lesbarkeit der zwei Hüllen, sondern signalisieren auch die Höhe des inneren Volumens, für das anderthalb Geschosse vorgesehen wurden und das den Wert eines Kubus mit einheitlichen Seiten hat. Das mittlere Geschoss wurde durch Verlängerung der zwischen den Treppen liegenden Galerie gewonnen, was vom funktionalen wie architektonischen Standpunkt aus eine Aufwertung bedeutet. Zwischen dem vierten und fünften Geschoss verwandelt sich sie erwähnte Galerie auf der ganzen Höhe zum Aufenthaltsbereich, was in der Fassade ausgedrückt wird durch den hervorspringenden Balkon, das Zurückweichen der Fassade zur ersten Hülle und das Einfügen zweier Säulen, die das Oberlicht tragen und mit ihm zusammen den serlionischen Abschluss bilden. Das Dachoberlicht a/s ein komplexes Element ist zugleich Zeichen und Merkmal: ein Element der semantischen Individualisierung und ein Element der Charakterisierung im Kontext, der räumlichen Verbindungen und der Durchdringungen durch das Licht. Die bestimmenden Formen sind: der Bogen und die serlionischen Säulen für den dem Gebäude eigenen formalen Ausdruck, das Quadrat und der Kreis für die Fenster sowie das Dreieck für den oberen Abschluss. Alle diese Formen sind im Kontext vorhanden, denn sie kommen auch an der Kirche vor. Die verwendeten Farben sind: Grau (Beton), Rot (Backstein), Blau (Metallteile) und Violett (Säulen).